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Verarbeitungstipps für diverse Flächenkonstruktionen

Hier finden Sie Informationen zur Abdichtung diverser Baudetails die sehr oft vorkommen. In über 90% aller Fälle basiert eine undichte Fläche auf Mängel in diesen Bereichen. Durch den Einsatz unverwitterbarer, dauerelastischer Polyurethan Werkstoffe können die Mängel langlebig beseitigt werden.

  1. Die Rand- bzw. Kantenabdichtung bei einer Attika oder Aufkantung.

  2. Die Rand- bzw. Kantenabdichtung bei einem Traufbleche mit Regenrinnen.

  3. Die Randabdichtung bei einem Traufbleche, einem Ortgang, einer Metallkante ohne Regenrinne.

  4. Rohre, Kamine und andere Dachdurchdringungen.

  5. Lichtkuppeln/Dachfenster.

  6. Abflüsse/Gullys.

  7. Dach- bzw. Industrielüfter und andere Aufbauten.

  8. Austretenden Stahlträgern, Halterungen für Aufbauten z. B. Geländerfüße.

  9. Wandanschlüsse, wenn das Flachdach- oder die Terrassenfläche an eine Hauswand grenzt.

10. So werden alle Eckverbindungen (Hohlkehlen) dauerelastisch und stabil abgedichtet.


























1. Die Rand- bzw. Kantenabdichtung bei einer Attika oder Aufkantung.

Eine Attika, als vertikale Auskragung der Außenwände, ist ein häufiger Randabschluss bei Flachdächern. Durch thermisch bedingte Spannungen ist die Dachhaut besonders in den Eckbereichen enormen Belastungen ausgesetzt und daher äußerst rissgefährdet. Die herkömmliche Abdichtung einer Attika erfolgt durch mehrlagig ausgebildete Bitumenbahnabdichtung sowie aufwändige Metallabdeckungen mit Klemmverbindungen auf profilierten Halterungen, die für den Bewegungsausgleich sorgen. Dabei werden die Metallränder mit der Bitumenoberfläche verbunden. Da Verbindungen zwischen Metall und Bitumen, wegen der unterschiedlichen Dehnungseigenschaften, langfristig immer zu Problemen führt, sind Schäden in diesem Bereich unvermeidlich.

Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).



Mit der Polyurethan Dichtmasse "HYPERSEAL-25LM" wird eine Materialwurst (ca. 1,5 cm Durchmesser) in die Hohlkehle eingebracht. Eine anschließend darüber angebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die Außenkante mit der Fläche.


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2. Die Rand- bzw. Kantenabdichtung bei einem Traufbleche mit Regenrinnen.

Die vorgehängte Regenrinne ist eine der gebräuchlichsten Schutzmaßnahmen damit Regenwasser nicht an einer Hauswand herunter läuft. In der Regel befindet sich oberhalb ein Traufblech, welches das Wasser in die Rinne leitet. Ist das Traufblech mit einer Bitumenabdichtung verbunden, erweist sich dieser Bereich häufig als schadensträchtige Stelle. Die Hauptursache liegt im erheblich unterschiedlichen Wärmedehnungsverhalten zwischen Blech und Bitumen. Nicht selten treten Risse sowohl im Traufblech als auch an den Verbindungs- stellen zwischen Blech und Bitumen auf, die dann zu Durchfeuchtungsschäden im Dachrandbereich führen.

Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).


Die Nahtstelle zwischen den unterschiedlichen Baustoffen (Metall/Bitumen) wird mit der Polyurethan Dichtmasse "HYPERSEAL-25LM" abgedichtet. Dazu wird eine Materialwurst (ca. 0,5 - 1 cm Durchmesser) auf die Naht aufgebracht und glatt gespachtelt. Eine anschließend aufgebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die Fläche - über das Traublech - mit der Dachrinne.



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3. Die Randabdichtung bei einem Traufbleche, einem Ortgang, einer Metallkante ohne Regenrinne.

Der Dachrand (Ortgang), flacher oder leicht geneigter Dächer, wird häufig von einem gekanteten Metallprofil gesäumt, welches an der Unterkonstruktion befestigt ist und mit der jeweiligen Abdichtung verklebt wurde. Da das Verkleben des Metalls mit einer Bitumendachhaut, in Folge der unterschiedlichen Dehnungseigenschaften dieser Baustoffe, immer zu Problemen führt, sind in diesem Bereich Schäden unvermeidlich. Zinklegierungen haben, gegenüber herkömmlichen Abdichtungsbahnen, einen 2,5fach größeren Wärmeausdehnungs- koeffizienten. Das stellt im Sommer, auf Grund des thermoplastischen Verhaltens der Bitumenbahn, kein Problem dar. Im Winter jedoch sind die kalten Bitumenbahnen nicht in der Lage, den erheblichen Blechverkürzungen zu folgen. Das führt zumeist im Frühjahr zu Rissen und Durchfeuchtungen dieser Bereiche. Auch die Stöße der Ortgangmetallelemente sind schadenanfällig, da sich hier Wasserhinterläufe bilden können.

Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).


Die Nahtstelle zwischen den unterschiedlichen Baustoffen (Metall/Bitumen) wird mit der Polyurethan Dichtmasse "HYPERSEAL-25LM" abgedichtet. Dazu wird eine Materialwurst (ca. 1 cm Durchmesser) auf die Naht aufgebracht und glatt gespachtelt. Eine anschließend aufgebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die Fläche mit dem Traublech.

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4. Rohre, Kamine und andere Dachdurchdringungen.

Die Ursache für Feuchtigkeit in Wänden und Decken liegt, bis auf wenige Ausnahmen, fast immer an zu feuchter Raumluft. Meist reicht eine Fensterlüftung alleine nicht aus. Darum werden Dunstrohre in die Dachkonstruktion eingesetzt. Diese Form der Lüftung ist besonders bei Küchen, Bäder, Kanäle oder Schächte sehr wirksam.

Es gibt auch Dachdurchdringende Rohre, die als Kamin oder zum Transport von flüssigen Medien genutzt werden. Besonders diese Dachdurchdringungen, sind an ihren Rändern sehr oft undicht. Der Grund hierfür sind die unterschiedlichen Materialien, die sich bei verschiedenen Temperaturen unterschiedlich bewegen. Bitumen wird bei Hitze sehr weich und bewegt sich. Metall oder Kunststoff erwärmt sich zwar, bleibt aber in seinen Maßen beständig. Die Folge, zwischen den verschiedenen Materialien entstehen Risse und somit undichte Stellen im Dach.

Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).


Die Nahtstelle bzw. die Ecke zwischen den unterschiedlichen Baustoffen (Metall/Kunststoff/Bitumen) wird rundherum mit der Polyurethan Dichtmasse "VULKEM 116" abgedichtet. Dazu wird eine Materialwurst (ca. 1,5 cm Durchmesser) in die Ecke eingebracht und glatt gespachtelt. Eine anschließend aufgebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die Fläche mit austretenden Objekt.

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5. Lichtkuppeln/Dachfenster.

Oberlichtkuppeln sorgen bei Flachdächern für eine angemessene und gleichmäßige Lichtverteilung in den darunter liegenden Räumen. Sie stellen allerdings auch, da sie über eine Öffnung in der Dachhaut montiert werden, einen erheblichen Schwachpunkt dar. Sie bestehen überwiegend aus Acrylglas oder faserverstärktem Polyesterharz und sind in der Regel doppelschalig ausgeführt. 

Hier treffen wieder einmal unterschiedliche Werkstoffe aufeinander, was nicht selten, durch die thermisch bedingten Bewegungen der Baustoffe, zur Rissbildung zwischen der Bitumenschicht und der Rahmenkonstruktion führt. Diese Risse wiederum verursachen Feuchtschäden, die zum Teil hohen Folgekosten mit sich bringen.

 Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).


Die Nahtstelle zwischen den unterschiedlichen Baustoffen (Metall/Kunststoff/Bitumen) wird mit der Polyurethan Dichtmasse "VULKEM 116" abgedichtet. Dazu wird eine Materialwurst (ca. 1,5 cm Durchmesser) auf die Naht aufgebracht und verspachtelt.

Die anschließend aufgebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die Dachfläche mit der Rahmenkonstruktion einer Lichtkuppel.

 

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6. Abflüsse/Gullys.

Regenwasserabläufe dienen der Entwässerung von Flachdachflächen, Terrassen und Balkone. Ihre Anzahl und Bemessung richtet sich nach der jeweiligen Flächengröße. Sie sind nicht selten Schuld an erheblichen Wasserschäden.

Je nach Größe werden Flachdächer gleich an mehreren Stellen von Abflüssen durchbrochen und die Metall- oder Kunststoffrohre sind mit der Dachabdichtung verbunden. Durch die thermisch bedingten Oberflächenbewegungen der Dachhaut sind besonders diese Stellen äußerst rissgefährdet.



Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).


Die Nahtstelle zwischen den unterschiedlichen Baustoffen (Metall/Kunststoff/Bitumen) wird mit der Polyurethan Dichtmasse "VULKEM 116" abgedichtet. Dazu wird ausreichend viel Material auf die Naht aufgebracht und verspachtelt. Die anschließend aufgebrachte,  gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die Fläche mit dem Inneren der Abflussrohre.

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7. Dach- bzw. Industrielüfter, Solarzellen und andere Aufbauten.

Die meisten Risse und Undichtigkeiten bei Flachdachdurchdringungen entstehen immer wieder an Geräteaufbauten. Die zum Teil erheblichen Schwingungskräfte, größere Temperaturunterschiede sowie die verschiedenen Wärmeausdehnungen der unterschiedlichen Werkstoffe begünstigen die Riss- und Schadensbildung.

Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).


Die Nahtstelle zwischen den unterschiedlichen Baustoffen (Metall/Kunststoff/Bitumen) wird mit der Polyurethan Dichtmasse "VULKEM 116" abgedichtet. Dazu wird ausreichend viel Material auf die Naht aufgebracht und verspachtelt. Die anschließend aufgebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die Fläche mit dem jeweiligen Aufbau.

 

 

 

 


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8. Austretenden Stahlträgern, Halterungen für Aufbauten z. B. Geländerfüße.

Nicht selten gibt es auf Flachdächern konstruktive Aufbauten von Lüftungsanlagen, Flüssigkeitsbehälter, Klimageräte, Entstaubungs- und Trocknungsanlagen, Stützen für Überdächer, Haltevorrichtungen für Werbeflächen,  Solarkollektoren  usw.. Diese Konstruktionen werden zumeist auf Stahlstützen oder Montageböcke aufgesetzt, deren Aufgabe es ist, die zum Teil sehr hohen Lasten, Statisch optimal an die Gebäudekonstruktion abzuleiten. Oftmals durchbrechen Metallträger auch die Dachhaut oder Montageböcke (z.B. für Geländer) werden mittels Dübel auf die Dachhaut montiert. Besonders an diesen Stellen wird die Bitumenoberfläche besonders beansprucht. Durch die thermisch bedingte Oberflächenspannung der Dachhaut und die minimalen Bewegungen der Aufbaukonstruktion, sind diese Anschlussstellen äußerst rissgefährdet. Besonders bei verdübelten Aufbauten bilden sich immer wieder Risse, die zu Wasserschäden führen.

Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

Die Nahtstelle zwischen den unterschiedlichen Baustoffen (Metall/Kunststoff/Bitumen) wird mit der Polyurethan Dichtmasse "VULKEM 116" abgedichtet. Dazu wird ausreichend viel Material auf die Naht aufgebracht und verspachtelt. Die anschließend aufgebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die senkrechten Elemente mit der Fläche.


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9. Wandanschlüsse, wenn das Flachdach- oder die Terrassenfläche an eine Hauswand grenzt.

Der immerwährende Kampf gegen das Wasser wird zumeist im Detailbereich verloren. Eine der schwierigsten Stellen sind die Wandverbindungen. Da, wo ein Flachdach. eine Terrasse oder ein frei stehender Balkon an eine Hauswand stößt, entstehen die meisten Undichtigkeiten. 

Besonders diese Konstruktionen unterliegen extremsten Beanspruchungen. In der Regel sind Wandanschlüsse nur selten aufwendig abgedichtet. Mit einfachen Dichtmassen (z.B. Silikon) werden montierte Klemmschienen nachgedichtete, die eine Bitumenbahn in eine wasserabfließende Position halten. Gerade hier führen die verschiedenen Ausdehnungen der Baustoffe, bei Wärme und Kälte, in den meisten Fällen zu erheblichen Wasserschäden.

Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken, sauber, blasenfrei und faltenfrei sein. Unter Umständen müssen beschädigte Stellen komplett entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).


Die Nahtstelle zwischen den unterschiedlichen Baustoffen (Metall/Kunststoff/Bitumen) wird mit der Polyurethan Dichtmasse "VULKEM 116" abgedichtet. Dazu wird ausreichend viel Material auf die Naht aufgebracht und verspachtelt. Die anschließend aufgebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die senkrechte mit der waagerechten Fläche.


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10. So werden alle Eckverbindungen (Hohlkehlen) dauerelastisch und stabil abgedichtet.

Der immerwährende Kampf gegen das Wasser wird zumeist im Detailbereich verloren. Eine der schwierigsten Stellen sind bewegliche Eckverbindungen. Wenn ein Flachdach, eine Terrassen- oder eine Balkonfläche an eine senkrechte Hauswand stößt, unterliegen diese Ecken immer extremsten Beanspruchungen. In der Regel werden Wandanschlüsse mit einfachen Dichtmassen (z.B. Gummikautschuk, Silikon usw.) abgedichtet. Doch gerade hier führen die verschiedenen Ausdehnungen der Baustoffe, bei Wärme und Kälte, in den meisten Fällen zu erheblichen Wasserschäden. Oft sieht man nicht, dass die alte Dichtmasse keine feste Verbindung mehr mit dem Untergrund hat. Hier kann nur ein extrem klebender, dauerelastischer Werkstoff eingesetzt werden, der auch nach vielen Jahren seine Haftkraft und Elastizität nicht verliert.

Folgende Vorgehensweise ist hier zu beachten:
Der Untergrund muss trocken und sauber sein. Alte Dichtmaterialien sollten vollständig entfernt werden. Metall- oder Kunststoffteile sollten mechanisch gereinigt werden. Oftmals genügt ein leichtes schleifen bzw. kratzen (Drahtbürste).

Mit der Polyurethan Dichtmasse "HYPERSEAL-25LM" oder "VULKEM 116" wird eine extrem klebende Materialwurst (ca. 1 - 2 cm Durchmesser) in die Hohlkehle eingebracht und entsprechend verspachtelt. Die anschließend darüber angebrachte, gewebeverstärkte Kunststoffbeschichtung verbindet nahtlos, dauerelastisch und rissfest die senkrechte mit der waagerechten Fläche.

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